
Sternenhimmel
Online-Fachkurs
THEMA Januar bis März 2025
KOSMISCHER AUSDRUCK IM STERNENHIMMEL
Einen Sternenhimmel mit kosmischer Empfindung und Weite im Ausdruck zu kreieren, war tragender Gedanke. Die Ruhe und Reinheit der Himmelssphäre eröffnet sich über der Erdatmosphäre. Nächtliche Himmelsbeobachtungen, das Studieren von Naturfotografien und die wiederholte, von Heinz Grill angeregte, unterscheidende Betrachtung zum Werk van Goghs begleiteten den Malprozess. Der Sternenhimmel als künstlerisches Motiv ist nicht nur physisch zu begreifen, vielmehr haben seelisch-geistige Prozesse im weiten Kosmos ihren Raum. „Der Blick in den nächtlichen Sternenhimmel schenkt ein leises kosmisches Lebensgefühl“, so Heinz Grill.
STERNENNACHT VON VAN GOGH
Vincent van Goghs Bild „Sternennacht“ aus dem Jahre 1889 zeigt den Blick aus dem Fenster auf eine nächtliche Dorflandschaft mit einer Zypresse im Bildvordergrund.
Van Goghs Malweise war neu. Er verzichtete auf den Tiefenraum, da ihm der Ausdruck und eine reduzierte Formensprache wichtig war. Der Ausdruck ist in Form und Farbe expressiv übersteigert.
Dem mit großen weiß-gelben Sternen gestalteten Himmel fehlt es an Weite und Tiefe. Die Himmelskörper wirken durch eine umkreisende Pinselführung verdichtet. Die zentrale große, bewegte Form in der Mitte des Himmels wirkt gestaucht.
Der pastose, dynamische Farbauftrag ist unruhig und kann den Eindruck von Schwere, Aufgewühltsein und Düsternis beim Rezipienten erwecken.
Vincent van Gogh malte das Bild „Sternennacht“ während eines Aufenthaltes in einer psychiatrischen Klinik in einer südfranzösichen Kleinstadt. So sind die Aussagen des Geistesforschers Heinz Grill nachvollziehbar. Neben einer großen künstlerischen Fertigkeit zeige das Gemälde einen „depressiven Lebensausdruck, eine irdische Neigung dominiere.“

„Wer seinem Stern folgt, der kehre nicht um.„
Leonardo Da Vinci
Studienergebnisse












































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