Ein Bild lädt ein zum Schauen, Einfühlen, Wirkenlassen. Es ist das Ergebnis eines intensiven Prozesses, den der Künstler mit dem Thema und der betrachteten Erscheinung durchgegangen hat. Es drückt die Art der Kommunikation zwischen Künstler und Objekt auf stille Weise aus. Was vermochte der Künstler in seiner Hinwendung beispielweise zur Pflanze zu erkennen und welche Gedanken hat er mit dem Blick auf sie aufgebaut und bewegt?

Im Bild sichtbar sind die Farben, Formen und Strukturen, für die Augen unsichtbar die Empfindungen und gedankliche Arbeit während des Gestaltungsvorganges. Dieser unsichtbare Anteil vermittelt den feineren Ausdruck und – im Idealfall – die anziehende Schönheit.

Die Bilder können bei den Besuchern einen Sinn für sensible Beobachtung und für eine neue Gedanken- und Empfindungsbildung zu Naturphänomenen, Objekten und Themen erwecken. Sie regen an, selbst genauer hinzuschauen und auf bisher Übersehenes aufmerksam zu werden. Dies belebt und schenkt Freude.
Wir laden deshalb herzlich ein, unsere Ausstellungen zu besuchen!

… und umgekehrt: Haben Sie Interesse an einer Ausstellung in Ihren Räumen?
Gerne eröffnet eine/r der beteiligten KünstlerInnen die Ausstellung mit einem interessanten näherführenden Vortrag. Möglich sind auch Führungen und workshops im Rahmen der Ausstellung.

Bei Fragen oder Interesse an einer Ausstellung schreiben Sie gerne an
Petra Himmel atelier.petra@posteo.at


Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.

Paul Klee


  • 3. Juni – 30. Oktober 2026
    Sternenhimmel & Lichtqualitäten der Tageszeiten
    VHS Kulmbach
  • 16. – 26. Juli 2026
    Lichtqualitäten der Tageszeiten
    Casa degli Artisti Lundo
  • Oktober 2026:
    Künstlerportraits
    Casa degli Artisti Lundo

„Die Betrachtung der Pflanze in einfacher, bildhafter Form, gleichsam wie sie in ihrer phänomenologischen Art den Sinnen entgegenstrahlt, ohne hinzugenommenes Wissen, führt das menschliche Bewusstsein auf ganz natürliche Weise der Erdensphäre näher. Die Betrachtung von Pflanzen und Naturbildern stärkt die Verbindung des menschlichen Bewusstseins mit der physischen Seite, ohne dieses abhängig zu machen.

Etwas anders ist es, wenn ein Text die Mitte der Konzentration bildet. Durch einen Text wird der Einzelne in die Vorstellung des Gedankens bewegt und dadurch tendenziell mehr dem Geiste in direkter Weise nähergeführt.“

Heinz Grill

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